Shotokan Karate Club Lustenau

Die ÖM in I-wü-wieda-ham-ba-ba-ba-ba-ba-bam-Fürstenfeld

Die ÖM in I-wü-wieda-ham-ba-ba-ba-ba-ba-bam-Fürstenfeld

Sonntag, 12.5., kurz vor 6:00 Uhr. Fast vierzig als Karateka verkleidete Zombies verlassen bei strömendem Regen einen Reisebus am Parkplatz des Olympiazentrums Dornbirn. Von ihren Eltern kaum wiedererkannt, steigen sie, lediglich Knurrlaute als Begrüßung von sich gebend, in deren Autos und fahren nachhause. Wie es zu dieser unheimlichen Szene kommen konnte und was das mit dem KC Lustenau zu tun hat...

Am 10. Mai ging es für 37 Karatekas aus Vorarlberg, davon sieben Sportler und zwei Betreuer vom KC Lustenau, ins Reich der Kernölscheichs, alias das Land der grünen Trachten und Äpfel, sprich, in die Sankt Eiermark, und zwar ins vielbesungene Fürstenfeld.

Nach neun Stunden Fahrt setzten sich Suat und ich statt ins Restaurant noch zwei Stunden in ein Coachseminar und stellten anschließend fest, dass der Lieferservice glücklicherweise auch in Fürstenfeld funktioniert.

Am nächsten Morgen gingen die Kata Sportler als erstes an den Start, während manche "Kumiteler" noch um die Abwaage und das richtige Gewicht bangten. Der Kata Modus wurde heuer zum ersten Mal nach den neuen Regeln durchgeführt. Statt dem Fahnensystem vergaben die Schiedsrichter Punkte in den Kategorien "Technik" und "Athletik". In einem sehr starken Teilnehmerfeld blieb Yazelleider ohne Platzierung, Somiya landete auf dem 14. Platz. Elvis schlug in der ersten Runde zwar eine Bassai Dai, obwohl seine Heian Godan nur einen Kiai hatte, kam aber leider nicht über den 16. Rang. Ceylin konnte sich mit einer starken HeianShodan in die zweite Runde vorkämpfen und verlor dort im Stechen nach Punktegleichstand knapp um den Einzug ins kleine Finale, belegte in ihrer Gesamtwertung den starken siebten Rang.

Kurz darauf starteten die ersten Kumitebewerbe. Somiyabekam den dritten Platz und Elvis erkämpfte sich ebenfalls Bronze. Nach längerer Verletzungspause stand Sara als nächste auf der Tatami. Da in ihrer Kategorie noch keine Jodantreffer erlaubt sind, verlor sie knapp in der ersten Runde. Zu Protesten von allen Seiten führte wenig später die Schiedsrichterleistung im Teambewerb, wo Sara in der zweiten Begegnung selbst für Chudantreffer Verwarnungen und schließlich ein Hansoku für einen "Kontakt" mit fünf Zentimentern Abstand (?!) kassierte. Nach dem unglücklichen Einzelbewerb konnte sie sich in den Teamkämpfen jedoch gut steigern und zeigte eine starke Leistung. Jetzt gilt es nach der Verletzung wieder Kampfroutine zurückzugewinnen.

Unsere beiden Großen, Hamsat und Yannick, dominierten ihre Bewerbe klar und holten sich sowohl in den Einzelbewerben als auch im Teamkumite mit dem Landeskader den ersten Rang. Und während sich der Nachwuchs auf den Weg in die Pizzeria machte, durfte ich um 20 Uhr auch noch in der +35 Kategorie antreten und eine weitere Goldene nach Lustenau holen (überraschenderweise die einzige für Vorarlbergs Erwachsene). Von etwa fünfzig Vereinen belegte der KC Lustenau beim Nachwuchs Platz zehn, bei den Erwachsenen sogar Platz acht im Medaillenspiegel.

In einem Potpourri aus Kinderschweiß, getragenen Socken und Man-will-es-nicht-so-genau-wissen fuhren wir leicht anästhesiert wieder heimwärts. Busreisen über Nacht sind einfacher, wenn man noch zur Gänze in den Sitz reinpasst, also unter 1,40m misst. Nach neun Stunden stiegen wir bis zur Unkenntlichkeit verknittert am anderen Ende Österreichs im anfangs erwähnten Zustand wieder aus... und starteten mit vollem Elan in den Muttertag!

Gratulation an alle Sportler für ihre Leistung in einem durchwegs starken Teilnehmerfeld. Vielen Dank an Suat, der kurzfristig noch als Coach einspringen konnte.  Jetzt heißt es weiter üben, üben, üben. Denn: Geschenkt gibt's nix!


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